Konsumtrends bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

 

Jugendliche In Deutschland konsumieren Alkohol, Tabak und Cannabis deutlich seltener als noch vor einigen Jahren. Während im Jahr 2001 noch 27,5% der Jugendlichen rauchten, sind es im Jahr 2015 nur noch 7,8%.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von diesem positiven Trend profitieren allerdings vor allem die Jüngeren, die 12- bis 15-jährigen. Unter ihnen befinden sich aktuell nur noch 4,9% Rauchende, während unter den 16- bis 17-Jährigen 19,4% und unter den 18-bis 21-jährigen sogar 29,3% rauchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der riskante Konsum von Alkohol hat sich in dieser Zeit in etwa halbiert von 6,6% in 2001 auf 3,7% und Cannabis konsumieren nur noch 6,6% der Jugendlichen im Vergleich zu 9,2% im Jahre 2001 (Jahresprävalenz).

Einen riskanten Alkoholkonsum weisen nur 0,7% der Jugendlichen unter 16 Jahren auf, bei den 16- bis 17-Jährigen sind es bereits über 9,2% und bei den 18-bis 21-Jährigen 11,7%.

Die Daten zeigen, dass in den vergangenen Jahren Maßnahmen der Suchtprävention insbesondere bei den jüngeren Jugendlichen positive Wirkungen erzielt haben. Auf dieser Zielgruppe lag auch der Schwerpunkt der Suchtprävention. Die Erwartung, dass die im frühen Jugendalter erreichte Abstinenz für die folgenden Lebensabschnitte prägend oder „immunisierend“ sei und quasi automatisch eine Absenkung der Konsumentenzahlen in den älteren Jahrgängen nach sich ziehe, scheint sich nicht zu erfüllen. Ein Großteil der positiven Effekte präventiver Maßnahmen werden in den darauffolgenden Lebensabschnitten wieder zunichte gemacht, d.h. viele Jugendliche beginnen erst im 16. Lebensjahr oder noch später mit dem Konsum. Dementsprechend ist das durchschnittliche Einstiegsalter in den vergangenen Jahren angestiegen. Beim Tabakkonsum zeigt eine Studie der BZgA (2012), dass es in der Gruppe der über 15-jährigen deutlich mehr Probierer gibt als im ehemals „typischen Einstiegsalter“ zwischen dem 12. und dem 15. Lebensjahr.  

Der Anstieg der Konsumentenzahlen fällt zusammen mit dem Wechsel der Jugendlichen von der SEK 1 auf die gymnasiale Oberstufe oder die Berufsbildende Schule. Tatsächlich werden in vielen Schulen die suchtpräventiven Bemühungen im Anschluss an die SEK1 zurückgefahren. Dies trägt wesentlich dazu bei, dass der Missbrauch von Substanzen bei älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht im erhofften Maße zurückgeht.

 

 

 

 

Konsumtrends bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

 

Der Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis ist unter Jugendlichen in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich zurück gegangen. Während im Jahr 2001 noch 27,5% der Jugendlichen rauchten, sind es im Jahr 2015 nur noch 7,8%.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von diesem positiven Trend profitieren allerdings vor allem die jüngere Altersgruppe: die 12- bis 15-jährigen. Unter ihnen befinden sich aktuell nur noch 4,9% Rauchende. Demgegenüber rauchen unter den 16- bis 17-Jährigen 19,4% und unter den 18-bis 21-jährigen sogar 29,3%.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Alkoholkonsum zeigt sich ein ähnlicher Trend: Hier hat sich der riskante Konsum im gleichen Zeitraum von 6,6% auf 3,7% in etwa halbiert. Einen riskanten Alkoholkonsum weisen nur 0,7% der Jugendlichen unter 16 Jahren auf, bei den 16- bis 17-Jährigen sind es allerdings über 9,2% und bei den 18-bis 21-Jährigen sogar 11,7%.

 

Cannabis konsumieren aktuell noch 6,6% der Jugendlichen im Vergleich zu 9,2% im Jahre 2001 (Jahresprävalenz).

 

Die Daten zeigen, dass in den vergangenen Jahren Maßnahmen der Suchtprävention bei den jüngeren Jahrgängen der Jugendlichen positive Wirkungen erzielt haben. Auf dieser Zielgruppe lag auch der Schwerpunkt der Maßnahmen. Die Erwartung, dass die im frühen Jugendalter erreichte Abstinenz für die folgenden Lebensabschnitte eine prägende oder "immunisierende" Wirkung zeigen werde und quasi automatisch eine Absenkung der Konsumentenzahlen in den älteren Jahrgängen nach sich ziehe, scheint sich nicht im erhofften Maße zu erfüllen. Ein Großteil der positiven Effekte präventiver Maßnahmen werden in den darauffolgenden Lebensabschnitten wieder zunichte gemacht, d.h. viele Jugendliche beginnen erst im 16. Lebensjahr oder noch später mit dem Konsum.

Dementsprechend ist das durchschnittliche Einstiegsalter in den vergangenen Jahren angestiegen. Beim Tabakkonsum zeigt eine Studie der BZgA (2012), dass es in der Gruppe der über 15-jährigen deutlich mehr Probierer gibt als im ehemals „typischen Einstiegsalter“ zwischen dem 12. und dem 15. Lebensjahr.  

Der Anstieg der Konsumentenzahlen fällt zusammen mit dem Wechsel der Jugendlichen auf die gymnasiale Oberstufe oder die Berufsbildende Schule. Schüler und Schülerinnen der SEK 2 und der Berufsbildenden Schulen befinden sich nur noch selten im Fokus der schulischen Suchtprävention. Konsequenz ist eine unerfreuliche Entwicklung der Konsumentenquoten und ein Anwachsen des problematischen Konsums in diesen Altersgruppen.